Ein geselliger Abend – Sommerradtour 2024

Gestern fand die diesjährige gemeinsame Radtour der Frauengemeinschaft statt. Aufgrund der unsicheren Wetterlage kam ein Teil der Gruppe mit dem Fahrrad, während der Rest mit dem Auto anreiste. Insgesamt nahmen 32 Frauen an dem traditionellen Event teil.

Das Essen in der Kiepe in Wolbeck war ein voller Erfolg. Die Speisen schmeckten allen sehr gut, und es war für jeden etwas dabei. Die gute Qualität und Vielfalt der Gerichte wurden von allen Anwesenden gelobt.

Auch die Stimmung war ausgezeichnet. Die Gespräche waren lebhaft und es wurde viel gelacht. Die entspannte Atmosphäre trug dazu bei, dass sich alle wohlfühlten und den Abend genießen konnten.

Alles in allem war es ein sehr schöner Abend. Die Mischung aus gutem Essen, netter Gesellschaft und guter Stimmung machte das Treffen zu einem besonderen Erlebnis. Alle Beteiligten freuen sich schon auf das nächste Zusammenkommen.

Senioren Ü-85 treffen sich zum Klönen im Ludgerus-Haus

Kaffeeklatsch und Käsekuchen
Von Christiane Husmann aus der WN vom 27. April 2024
ALBERSLOH. „Was darf es denn Schönes sein?“, fragt Clemens Lübbers mit
Blick auf eine bunte Kuchenplatte, die mit verführerischen Tortenstücken
Appetit anregt. Der Pfarrer ist genau wie Pater Babu ins Ludgerus-Haus
gekommen, um sich mit den geladenen Gästen zu unterhalten – eingeladen von
der Frauengemeinschaft und der Männersodalität, die bereits zum dritten Mal
organisiert haben, dass sich Mitglieder mit einem Mindestalter von 85 Jahren in
geselliger Runde austauschen können.
Beim Betreten des Ludgerus-Hauses fällt auf, dass sich eine „westfälische
Reihe“ gebildet hat. An einem Tisch sitzen Frauen, am anderen die Männer.
Wohl nicht, weil es Berührungsängste gibt, sondern scheinbar unterschiedliche
Interessen, über die sich die Gäste rege austauschen. Ob über aktuelle Themen
oder Geschichten aus der Vergangenheit, die viele gemeinsam erlebte Momente
wieder lebendig werden lassen. „Schön, dass so viele, wenn auch nicht alle,
gekommen sind – aber das kann in dem Alter gesundheitsbedingt ja schon mal
passieren“, begrüßt Edith Pufahl die Gäste und bestellt Grüße von Anneliese
Sommer. „Frau Sommer kann heute leider nicht dabei sein, lässt aber herzliche
Grüße ausrichten“, entschuldigt die Teamleiterin der Albersloher
Frauengemeinschaft die 91-Jährige, die während der vorangegangenen
Veranstaltung mit Dönekes hatte punkten können.
„Wie schön, dass ihr das vorbereitet habt“, möchte sich Clemens Lübbers noch
bei den Teams der Männersodalität und der Frauengemeinschaft bedanken,
und erzählt am Rande: „Es ist immer wichtig, Menschen zu versammeln – ganz
locker, ein bisschen klönen“, nennt er ein Konzept, das mit selbst gebackenen
Kuchen natürlich besonders gut aufgehe. „Es ist schön, dass auch an die Älteren
gedacht wird“, findet Adolf Möllers. „Oft landen die ja auf dem Abstellgleis –
hier nicht“, lobt der 87-Jährige, der Eberhard Genz gegenüber sitzt. Auch der
spricht dem Engagement Anerkennung aus. Und dem Kuchen: „Wirklich
lecker.“
Am anderen Tisch räumt Elisabeth Haves ein: „Eigentlich hätte ich heute keine
Zeit gehabt – wir wollen noch Blumen für eine Ausstellungswand gestalten“,
erzählt die im St.-Josef-Haus wohnende Albersloherin von einem Programm,
das Langeweile keinen Raum biete. „Aber es gefällt mir auch hier zwischen den
Frauleuten sehr gut“, geht ein weiteres Lob raus. „Viele sind alleine zu Hause –
das hier ist ein schönes Angebot“, findet auch Pater Babu. „Abwechslung,
Gemeinschaft, Unterhaltung“, fallen Stichworte, die neben dem – nicht zu
vergessen – leckeren Kuchen für eine gelungene Veranstaltung sorgen. Nach
guten Gesprächen und gemeinsam verbrachter Zeit wird noch gesungen. Lieder
aus einem kleinen Heft, das mit dem Titel „Freut euch des Lebens“ eine
Empfehlung ausspricht, die – egal ob von jung oder alt – wohl viel öfter
angenommen werden sollte.

Ein Besuch im Ostergarten: Ein spirituelles Erlebnis in Ascheberg

An einem frischen Frühlingstag machte sich eine Gruppe von 13 Personen auf den Weg nach Ascheberg, um dort einen etwas anderen Garten zu besuchen: den Ostergarten. Dieser einzigartige Ort bietet seinen Besuchern die Möglichkeit, die Osterzeit auf eine tiefgehende und meditative Weise zu erleben. Geführt von zwei engagierten Damen, entfaltete sich vor der Gruppe eine Ausstellung, die nicht nur durch ihre visuelle, sondern auch durch ihre akustische Gestaltung beeindruckte.

Die Ausstellung erstreckte sich über fünf Räume, von denen jeder sorgfältig gestaltet war, um verschiedene Aspekte der Ostererzählung zu beleuchten. Die Führungen wurden durch Erklärungen und Meditationstexte bereichert, die den Besuchern halfen, in die tiefere Bedeutung von Ostern einzutauchen. Musik und Audioeinspielungen ergänzten das Erlebnis, indem sie eine Atmosphäre der Besinnung und inneren Einkehr schufen. Diese Elemente zusammen boten eine immersive Erfahrung, die den spirituellen Kern der Osterzeit hervorhob und den Besuchern eine neue Perspektive auf dieses zentrale christliche Fest bot.

Eine Szene der Passion: Jesus betet im Garten Gethsemane. Das Landschaftsbild ist ein Produkt der Künstlichen Intelligenz (KI). (Für weitere Fotos bitte auf das Bild klicken.) | Foto: Johannes Bernard

Nach dem Rundgang durch die Ausstellung wurden die Besucher zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Diese gesellige Runde bot die Gelegenheit, die Eindrücke und Gedanken, die während der Führung entstanden waren, in einer entspannten Atmosphäre auszutauschen. Gegen 16:45 Uhr kehrte die Gruppe zurück, bereichert um ein tiefes spirituelles Erlebnis, das sicherlich noch lange in ihrer Erinnerung bleiben wird.

Der Ostergarten in Ascheberg steht beispielhaft für die kreativen und einfühlsamen Wege, auf denen die Osterbotschaft vermittelt werden kann. Durch die Kombination aus visuellen, auditiven und textuellen Elementen wird den Besuchern eine ganzheitliche Erfahrung geboten, die den spirituellen Gehalt von Ostern in den Vordergrund rückt. Solche Initiativen sind ein wertvoller Beitrag zur kulturellen und spirituellen Landschaft unserer Gemeinschaften, indem sie tiefe Einblicke in die Bedeutung und die Traditionen dieses bedeutsamen christlichen Fests geben.

Erfolgreicher Vortrag zur Homöopathie: Einblick in die Hausapotheke

Am Mittwoch, den 13. März 2024, fand ein aufschlussreicher Vortrag zum Thema Homöopathie statt, der das Interesse von 13 Teilnehmern weckte. Anja, eine erfahrene Expertin auf dem Gebiet der Homöopathie, führte durch die Veranstaltung und teilte ihr umfangreiches Wissen, beginnend mit den Grundlagen bis hin zu spezifischen Empfehlungen für die homöopathische Hausapotheke.

Der Vortrag startete mit einer Einführung in die allgemeinen Prinzipien der Homöopathie, wobei ein besonderer Fokus auf dem Prozess der Potenzierung lag. Anja erklärte verständlich, wie durch dieses spezielle Verfahren die Wirksamkeit der homöopathischen Mittel gesteigert wird, ohne dabei Nebenwirkungen zu verursachen. Diese Grundlagen boten eine solide Basis für das Verständnis der folgenden Inhalte und halfen den Teilnehmern, die Philosophie hinter der Homöopathie besser zu erfassen.

Im Hauptteil des Vortrags widmete sich Anja der Zusammensetzung einer gut sortierten homöopathischen Hausapotheke. Sie gab detaillierte Empfehlungen zu den wichtigsten Mitteln, die in keinem Haushalt fehlen sollten, und erläuterte deren Anwendungsgebiete. Von der Behandlung alltäglicher Beschwerden wie Kopfschmerzen und Verdauungsproblemen bis hin zur Ersten Hilfe bei Verletzungen – die Zuhörer erhielten wertvolle Tipps, wie sie sich und ihre Familien auf natürliche Weise unterstützen können.

Die Teilnehmer zeigten großes Interesse und nutzten die Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen, was zu einem lebhaften Austausch führte. Anjas tiefgreifendes Wissen und ihre Fähigkeit, komplexe Sachverhalte einfach zu vermitteln, machten den Abend besonders informativ. Viele Teilnehmer äußerten sich positiv überrascht über die Vielfalt und die potenziellen Anwendungsbereiche der Homöopathie in der häuslichen Pflege.

Dieser Vortrag hat nicht nur dazu beigetragen, das Bewusstsein und das Verständnis für die Homöopathie zu erhöhen, sondern auch das Interesse an natürlichen Heilmethoden und der Selbstfürsorge gestärkt. Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit vielen neuen Erkenntnissen und einer motivierten Einstellung, die Homöopathie als Teil ihrer alltäglichen Gesundheitsvorsorge zu integrieren.

Angesichts des positiven Feedbacks und des offensichtlichen Interesses der Gemeinschaft an alternativen Heilmethoden steht zu hoffen, dass solche informativen Veranstaltungen auch in Zukunft angeboten werden, um das Wissen über die Homöopathie und ihre Anwendung weiter zu verbreiten.

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Kriminalkommissar klärt über Betrugsmaschen bei Senioren auf

In einem engagierten Vortrag, der in Ludgerushaus stattfand, nahm ein erfahrener Kriminalkommissar das Thema „Betrugsmaschen bei Senioren“ unter die Lupe. Mit dem Ziel, Aufmerksamkeit zu schaffen und präventive Maßnahmen zu fördern, beleuchtete der Kommissar eine Vielzahl von Methoden, die Betrüger anwenden, um insbesondere ältere Menschen zu täuschen und zu manipulieren. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem berüchtigten „Enkeltrick“, einem klassischen Beispiel, das die Raffinesse und Skrupellosigkeit solcher Betrügereien verdeutlicht.

Der Kriminalkommissar begann seinen Vortrag mit der Darstellung des Enkeltricks, einer Methode, bei der sich Betrüger am Telefon als nahe Verwandte, oft als Enkelkinder, ausgeben, die sich in einer Notlage befinden und dringend Geld benötigen. Mit erschütternden Beispielen aus der Praxis zeigte der Kommissar, wie diese Betrüger gezielt Emotionen und das Vertrauen ihrer Opfer ausnutzen, um an ihr Geld zu kommen. Die Täter führen oft vorab Recherchen durch, um persönliche Informationen zu sammeln, die ihre Geschichte glaubwürdiger machen.

Der Hauptteil des Vortrags konzentrierte sich auf Aufklärungsarbeit und präventive Maßnahmen. Der Kriminalkommissar betonte die Wichtigkeit von Skepsis bei unerwarteten Geldforderungen am Telefon und riet den Zuhörern, stets den Versuch zu unternehmen, die Identität des Anrufers durch Rückfragen und Rückrufe bei bekannten und vertrauenswürdigen Telefonnummern zu überprüfen. Des Weiteren wurde die Bedeutung des offenen Dialogs innerhalb von Familien und Gemeinschaften hervorgehoben, um ein Bewusstsein für die verschiedenen Betrugsmethoden zu schaffen und potenzielle Opfer zu sensibilisieren.

Neben Verhaltensratschlägen wurden auch technische Hilfsmittel und Unterstützungsangebote thematisiert. Der Kriminalkommissar stellte verschiedene Möglichkeiten vor, wie technische Einstellungen an Telefonen und die Installation spezieller Apps dabei helfen können, unseriöse Anrufe zu erkennen und zu blockieren. Darüber hinaus wurde auf Beratungs- und Hilfsangebote hingewiesen, an die sich Betroffene und deren Angehörige wenden können, um Unterstützung zu erhalten und Vorfälle zu melden.

Der Vortrag endete mit einem Aufruf zur Solidarität innerhalb der Gemeinschaft. Der Kriminalkommissar ermutigte die Anwesenden, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen, um ein Netzwerk des Schutzes und der Unterstützung aufzubauen. Die Botschaft war klar: Nur durch Aufklärung, gegenseitige Hilfe und das Bewusstsein, dass Vorsicht besser als Nachsicht ist, können Senioren effektiv vor Betrug geschützt werden.

Die Veranstaltung, die zahlreiche Bürgerinnen und Bürger jeden Alters anzog, wurde mit großem Interesse aufgenommen und führte zu einer lebhaften Diskussion. Es war ein eindrucksvoller Abend, der nicht nur das Bewusstsein für die Gefahren von Betrugsmaschen schärfte, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärkte.

Weltgebetstag der Frauen im Frieden verbunden

In einer inspirierenden und gefühlvollen Zeremonie kamen am 01. März 2024 Frauen aus verschiedenen Gemeinden zusammen, um den diesjährigen Weltgebetstag zu begehen. Dieses besondere Ereignis stand unter dem Motto „… durch das Band des Friedens“, und es gelang den Organisatorinnen, eine Atmosphäre der Hoffnung, des Friedens und der Solidarität zu schaffen, die alle Anwesenden tief berührte.

Die Andacht, sorgfältig vorbereitet und durchgeführt von Frauen, die sich intensiv mit den Lebensrealitäten in Palästina und Israel auseinandergesetzt haben, bildete den Kern des Weltgebetstags. Durch bewegende Texte, Gebete und Lieder, die speziell für diesen Tag ausgewählt wurden, fühlten sich die Teilnehmenden den Frauen in den besprochenen Regionen nahe. Besonders hervorzuheben waren die authentischen Zeugnisse und Geschichten, die nicht nur die Herausforderungen, sondern auch die Stärke und den unermüdlichen Einsatz von Frauen in den Mittelpunkt stellten. Diese Geschichten waren ein lebendiges Zeugnis für die Hoffnung auf Versöhnung und Frieden in einer von Konflikten gezeichneten Welt.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der landestypische Imbiss, der mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail vorbereitet wurde. Die anwesenden Gäste hatten die Gelegenheit, eine Auswahl an traditionellen Speisen aus Palästina zu genießen, die nicht nur ein Fest für den Gaumen waren, sondern auch tiefe Einblicke in die reiche Kultur und die Gastfreundschaft der Regionen boten. Dieser kulinarische Austausch diente als Brücke zwischen den Kulturen und förderte ein tieferes Verständnis und Respekt für die Vielfalt und Schönheit der Traditionen.

Der Weltgebetstag der Frauen hat einmal mehr gezeigt, dass Gebet und gemeinsames Handeln eine mächtige Kraft sind, die Menschen über Grenzen hinweg verbinden kann. Die Teilnehmenden verließen die Veranstaltung nicht nur mit einem erweiterten Bewusstsein für die Situation von Frauen in Palästina und Israel, sondern auch mit einem gestärkten Glauben an die Möglichkeit des Friedens und der Versöhnung. Durch die Kombination von tiefgreifenden Andachten und dem gemeinsamen Genuss landestypischer Speisen wurde eine unvergessliche Erfahrung geschaffen, die lange in Erinnerung bleiben wird.

Dieser Weltgebetstag war ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie interkultureller Austausch und das gemeinsame Streben nach Frieden Menschen zusammenbringen und Herzen öffnen können. Die Botschaft der Hoffnung, die an diesem Tag ausgesandt wurde, ist ein leuchtendes Beispiel für die positive Kraft des Glaubens und der Gemeinschaft.