Zur diesjährigen Mitgliederversammlung der Frauengemeinschaft St. Ludgerus Albersloh begrüßten Edith Pufahl als Vorsitzende und Clemens Lübbers als Präsens zahlreiche Mitglieder und Gäste. Im Mittelpunkt standen neben den turnusmäßigen Berichten vor allem personelle Veränderungen, finanzielle Entscheidungen und ein eindrucksvoller Vortrag zum Thema Tod und Abschied.


Nach 13 Jahren Vorstandsarbeit verabschiedete sich Brunhilde Fronholt aus dem Vorstand. Seit Anfang an war sie unter anderem für die Mitgliederverwaltung tätig, wirkte als zweite Kassiererin mit und initiierte die Idee, Mitgliedern zum runden Geburtstag zu schreiben. In einer würdevollen Laudatio verglich Clemens Lübbers die Arbeit des Vorstandes mit den Kerubinen und Seraphinen als „Wächter des Paradieses“ und dankte Brunhilde Fronholt herzlich für ihr langjähriges Engagement. Aktuelle sucht der Vorstand immer noch nach neuen Frauen die das Team verstärken.
Der Jahresbericht, vorgestellt von Verena Witt, gab einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen in 2025, die es denn Mitgliedern nicht langweilig werden ließ. Zum Schluss wurde die wunderschöne frische neue Fahne präsentiert. Anschließend stellte Brundhile Fronholt die Mitgliederentwicklung vor, mit 22 Neuzugängen sind nun 493 Frauen Mitglied im Verein. Im Kassenbericht von Karin Pälmke wurde deutlich, dass sich die Frauengemeinschaft in einer sehr soliden finanziellen Lage befindet und im Jahr 2025 einen Überschuss erwirtschaftet hat. Carina Lammers und Kerstin Jolk hatten die Kasse geprüft und keine Beanstandung an der Buchführung.


Auf dieser Grundlage fasste die Versammlung einen einstimmigen Beschluss: Der Mitgliedsbeitrag wird im Jahr 2026 von bisher 18 Euro auf 10 Euro gesenkt. Die Entlastung des Vorstandes wurde ebenfalls einstimmig beschlossen, bei sechs Enthaltungen aus dem Kreis des Vorstandes.
Besonderes Interesse fand der Vortrag von Julia Gesing, Finanzbeamtin und Autorin, die aus ihrem Buch „Eine Stimme für Früchten“ las. Sie sprach offen über das Tabuthema Tod und Sterben und machte deutlich, dass es kein Thema ist, das nur alte Menschen betrifft. Anhand des von ihr entwickelten „Abschiedsplaners“ regte sie dazu an, sich frühzeitig mit der Frage auseinanderzusetzen: „Wenn ein Mensch geht – was bleibt?“
Zum Abschluss gab Edith einen Ausblick auf die kommenden Programmpunkte, darunter Karneval, der Ernährungskreis, Ausflüge und gesellige Nachmittage. Mit einem Dank an alle Beteiligten und dem Wunsch nach einer guten Heimreise endete die harmonische Mitgliederversammlung.